Afrikanische Schweinepest: Die Branche ist besorgt

Die klassische Schweinepest (KSP) und die Afrikanische Schweinepest (ASP) sind hoch ansteckende, anzeigenpflichtige Viruserkrankungen mit seuchenhaftem Verlauf, die ausschliesslich Haus- und Wildschweine befallen. Ein Ausbruch einer dieser Seuchen hat enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge.

Übertragen wird die Schweinepest durch direkten Kontakt von Tier zu Tier oder indirekt durch Kontakt zu virusbehafteten Personen, Kleidung, Nahrungsmitteln, Gülle / Mist sowie sonstigen Gerätschaften oder Fahrzeugen (Viehtransporter). Bei der Afrikanischen Schweinepest kommt die  Übertragung durch Blut oder mit Blut kontaminierten Gegenständen hinzu!

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen der betroffenen Regionen in Osteuropa immer weiter aus (Polen, Baltikum, Moldawien, Rumänien und Tschechien). Auch Hausschweinebestände stecken sich immer wieder an. Die ASP ist nur noch ca. 300 km von Deutschland entfernt.

Wie können Landwirte ihre wertvollen Tierbestände schützen?

In dem Sie den Schweinestall mittels sicheren Umzäunung mit abschliessbaren Toren vor den Wildschweinen schützen.
Hier empfiehlt sich ein Drahtzaun aus hochfestem Knotengitter. Bei diesem Geflecht bestehen die waagrechten Drähte aus hochfestem verzinktem Stahldraht und die senkrechten Drähte werden mit einem verschiebfesten Knoten an den waagrechten befestigt. Dieses Geflecht kann auch von Wildschweinen nicht angehoben werden. Böschungen und steiles Gelände überwindet der Zaun problemlos. Die Pfosten sind aus Metall oder Akazienholz gefertigt und werden betoniert oder mit einer speziellen Maschine ca. 70- 120 cm in den Boden gerammt.

Als Alternative empfiehlt sich auch ein sogenannter Doppelstabmattenzaun. Dieses Schweissgitter besteht aus zwei waagrechten 8mm starken verzinkten Drähten und einem vertikalen 6mm starken  Draht die miteinander verschweisst sind.  Die Pfosten sind aus Metall und werden mit Betonfundamenten im Boden betoniert. Die Schweinhaltungshygieneverordnung fordert eine Zaunhöhe von mindestens 1,50 m.

Als Tore werden verschiedene Systeme angeboten. Die einfachste Ausführung ist ein Flügeltor, welches aus Metallrohren gefertigt ist und aus zwei Flügeln besteht. Das Tor kann sowohl manuell geöffnet, als auch mit elektrischem Motor betrieben werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung eines freitragenden Schiebetores, das mit einem Elektromotor angetrieben wird.  Das Tor kann mit einem Handsender, über einen Schlüsselschalter oder Kontaktschleife bedient werden.


Kontakt:

Zaunteam Franchise AG
Im Alexander 4
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Gratis-Tel.: 0800 84 86 888

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